Die Sachenfinderin

Das Stück ist eine gelungene Mischung aus Schauspiel und Figurentheater und punktgenau für die Altersgruppe ab 3 Jahren. Es ist eine zarte Geschichte mit vielen unterschiedlichen Elementen, die Kinder emotional berührt und alle Sinne anspricht. Die Laudatio von Gabi Frank schließt begeisternd: "Rund in jeder Form - wie ein gelungener Kuchen!"
(Laudatio Pasinger Kinderkulturbörse 2017)


Tomte Tummetott

... Und das ist die eigentliche Botschaft von "Tomte Tummetott": Da ist jemand, der sich um dich kümmert, auch wenn du ihn nicht siehst. Es entsteht eine Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit. ...
Die Figurenspielerin hat ein wundervolles Händchen mit den Kleinen. Sie hat die richtige Sprache, die richtige Mimik. ... Als nach 45 Minuten Angelika Jedelhauser mit Tomte die Bühne verlässt, kurzes Stutzen und dann die Frage der Kinder: "Kommt die Frau wieder?" Hoffentlich, das würde nicht nur den Kleinen Spaß machen.
(Der Teckbote)

Traumhaft, ansprechend, wunderbar! Es gelingt kaum, die Darbietung des Astrid Lindgren Klassikers in der Aulendorfer Stadthalle in passende Worte zu fassen. Meisterhaft verstand es ...Angelika Jedelhauser, die Jüngsten der Grundschule in ihren Bann zu ziehen. ...
Eine ganz eigene Kreation... Schatten, Licht und Dunkelheit zauberten wirkungsvolle Effekte auf die Bühne der Stadthalle. Ein selbst gebautes "Hofgelände" faszinierte kleine und große Zuschauer in seiner Vielfaltigkeit und absoluter Liebe zum Detail.
Musikalische Elemente ergänzten wirkungsvoll den Handlungsverlauf. Die stimmliche Vielfalt der mittlerweile in Berlin lebenden Darstellerin ließ die Geschichte von Tomte Tummetott lebendig werden. Die Zuschauer wurden mittenhinein in´s Geschehen versetzt, nahmen teil und trennten - so war an den Reaktionen der Kinder zu vernehmen - Theaterwelt und reale Welt nicht mehr voneinander. Das kleine Kätzchen war gar zu lieblich anzusehen, wie es einer Fliege den Garaus machen wollte. Der Fuchs schien tatsächlich auf der Bühne zu stehen. Das Leid des Huhnes war nachzuvollziehen, als es sein liebevoll gelegtes Ei vermisste...
Eine wirklich rundum gelungene Darbietung - die in ihrer Wirkung gerade in der heutigen Zeit mehr als wertvoll ist...
(Aulendorf aktuell)

Wer ist Tomte Tummetott?
Diese Frage wurde am letzten Donnerstag in der Zehntscheuer vor einem zahlreichen Publikum beantwortet. Angelika Jedelhauser vom Figurentheater Unterwegs nahm die Zuschauer auf den Speicher der Scheune der Familie Karlsson mit. Jeden Abend stellte eines der Kinder eine Schüssel mit Grütze dort oben ab, für Tomte Tummetott, den noch nie jemand gesehen hatte. Tomte Tummetott gehört der skandinavischen Sage nach zu den Wichteln, die irgendwo versteckt auf den Bauernhöfen wohnen und den Hof und alle Bewohner vor Unglück schützen. Den sich balgenden Schafen legte er eine Extraportion Heu bereit, der verärgerten Katze gab er Milch von Kuh Olga, deren Muhen immer wieder mal zu hören war, die zankenden Hühner besänftigte er und der hungrige Fuchs durfte statt eines Huhns seine Grütze essen und in einem warmen Winkel des Heubodens schlafen. Denn draußen war es bitterkalt und der Winter ist zum Träumen da. So behütet träumten der Fuchs und die Hühner rot und gelb, die Katze, die Kuh und die Schafe grün und gelb und orange. Denn der Frühling naht - und der Frühling ist bunt.
Die kleinen und großen Zuschauer ließen sich, gebannt vom wunderbar leichten, humorvollen Spiel der wie zauberhaft von Angelika Jedelhauser geführten Figuren mitnehmen in diese winterkalte einsame bäuerliche Welt der Tiere im Stall.
Am Ende stand allen ein verträumtes fröhliches Lächeln in den Augen, als sie ins überraschende Schneetreiben vor der Tür und nach Hause gingen!
(Teninger Nachrichten)

Bunt wie der Frühling
Tomte Tummetott und eine federleicht-ruhige Inszenierung
Weiß regiert die Bühne. Es ist Winter und die welt von einem Mantel aus Ruhe bedeckt. Ruhig und sanft legt auch Angelika Jedelhauser vom Figurentheater "Unterwegs" aus Bad Waldsee ihre Spuren in einem Märchen voller Poesie (Regie: Ulrike Andersen). Mit großen staunenden Augen verfolgen die Minis aus Kindergärten der Umgebung die Geschichte von Tomte Tummetott nach einem Kinderbuchklassiker von Astrid Lindgren.
Im auf die Staffelei gemalten Häuschen wohnt die Familie Karlsson. Oben auf dem Heuboden wohnt Tomte Tummetott, und jeden Abend stellt Klein-Ina-Lina dort eine Schüssel mit Grütze für ihn hin. "Immer versteckt, niemals entdeckt", heißt es in einem Lied über ihn. Denn keiner hat den sagenhaften Wichtel jemals gesehen. Nur nachts schleicht Tomte Tummetott auf leisen Sohlen umher, bewacht die schlafenden Menschen und Tiere auf dem alten Bauernhof und schenkt ihnen Träume vom nahenden Frühling.
Schritt für Schritt baut die Figurenspielerin in offener Spielweise mit liebevoll gestalteten Tischfiguren eine Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit auf. Manchmal fallen Klänge wie große Schneeflocken (Musik: Thomas Riedel) ins Geschehen. Wie ein lebendig gewordener Traum zieht die Geschichte vor dem Auge vorüber im entspannten Rhythmus von Stille und Lautstärke, Entspanntheit und Spannung. Immer mal wieder ist das Muhen von Kuh Olga zu hören, blöken Schafe, nervt eine (Stab-(Fliege mit penetrantem Gesumme die Hofkatze.
Die imitierten Tiergeräusche besitzen hohen Wiedererkennungswert, locken die Kinder aus der Reserve, animieren zum Nachahmen und bereiten hörbar großes Vergnügen. Bis hin zum fröhlichen Quietschen, als sich die Hühner im Takt zur Musik aus Omas Radio wiegen. Eine Staffelei, ein Straßenbesen, mehr braucht es nicht im rustikal-schlichten Bühnenbild. Das sich mit einer Drehung der Staffelei um ihre eigene Achse unversehens zum Stall mit Leiter und offenen Fächern umfunktionieren lässt. Hier wirkt Kobold Tomte Tummetott des Nachts. Er beruhigt die Schafe mit einer Extraportion Heu und die genervte Katze mit Milch von der Kuh Olga. Er bewundert das Prachtei von Henne Tilda und gibt dem Hühner-hungrigen Fuchs seine Grütze ab. Und schenkt den Tieren zudem farbige Träume.
Kuh und Schafe träumen Grün auf das Weiß, die Hühner das Gelb in die Welt, die Fliege das lau und der Fuchs ein warmes Rot. So kehren nach und nach Frühlingsgefühle in dem aus seinem Winterschlaf erwachenden Bauernhofkosmos ein. Vor der Bühne glänzende Kinderaugen und fröhliche Mienen als Dank für eine federleichte Inszenierung.
(Badisches Tagblatt)


Die Werkstatt der Schmetterlinge

"Die Werkstatt der Schmetterlinge" erzählt eine Schöpfungsgeschichte.
Die Bühne ist klein. Dennoch erzeugt die seltsame Kulisse eine ernste Spannung. Eine schräg im Raum hängende Platte diente Angelika Jedelhauser als Nichts, mit dem ihre Geschichte anfängt. Wie entsteht Neues? Darum geht es in der "Werkstatt der Schmetterlinge" nach Gioconda Belli. ... Von einer wunderbaren Musik belebt kam das Spiel in Gang. Andieh Merk hatte sie für das Stück ausgesponnen: Percussion, Blasinstrumente, Welterschaffungsmusik. ... Angelika Jedelhauser arbeitet mit einfachen Mittel und mit Liebe zum Detail, zum Perfekten. Manchmal reicht ein Bleistift zum Spielen, manchmal muss es eine kunstvoll gemachte Figur sein. Die Figurenspielerin verfügt über eine ungemein klare und bewegliche Stimme. Ihr zuzuhören war herrlich inspirierend. Erstaunlich, wie sie das Stimmengewirr der kleinen Kindergruppe hervorbrachte. Mit Rodolfo an der Hand führte Angelika Jedelhauser durch Höhen und Tiefen künstlerischen Arbeitens, Schaffensrausch, mitreißende Jagden, Enttäuschung, Verzweiflung und Glück. Obwohl Insekten angesagt waren, kam erst ein Elefant zustande. Aber dann wurde doch was anderes daraus. ... Überraschendes passiert, ehe Rodolfo das Tier erschafft, das er sich in den Kopf gesetzt hat, einen Schmetterling.
(Schwäbische Zeitung)

..eine starke Geschichte nicht nur für kleine Leute
Die besten Ideen kommen dann, wenn man nicht damit rechnet. Viele große Erfindungen entstanden durch Zufälle. Warum soll es bei der Erschaffung der Welt nicht genauso zugegangen sein? Dieser Frage nähern sich Gioconda Belli und Wolf Erlbruch in ihrem Kinderbuch "Die Werkstatt der Schmetterlinge". Ulrike Andersen vom Figurentheater Bremerhaven, Angelika Jedelhauser vom Figurentheater Unterwegs und der Musiker Andieh Merk haben daraus ein wunderschönes Figurentheaterstück gemacht, das bei seiner Premiere im Fischereihafen kleine und große Zuschauer in seinen Bann zog.
Unter Andersens Regie fungierte Jedelhauser als Spielerin und Erzählerin. Das Bühnenbild blieb zunächst spartanisch, aber je mehr in der `Werkstatt der Gestalter aller Dinge´gestaltet wurde, desto bunter wurde es. ... Jedelhauser ist Rodolfos Alter Ego und Gesprächspartner. Durch sie malt der kleine Gestalter seine Kreationen, von ihr bekommt er neue Impulse und Ideen. Die Musik unterstützt an zentralen Stellen mit kurzen permissiven oder melodischen Einwürfen, ansonsten ist die Geschichte aber an sich so stark, dass sie keine Effekte braucht. Ulrike Andersen baut in ihrer Inszenierung auf wenige Requisiten und überließ den Rest der Ausdrucksstärke, die Jedelhauser der Rodolfo-Puppe verlieh.
In der Ankündigung heißt es "Für Tagträumerundweltverbesserer ab 5 Jahren", und wer ist das, ganz tief drinnen, denn nicht.
(Nordseezeitung Bremerhaven)

Nils Karlsson Däumling

Die zarte Geschichte finden die Kinder "echt cool"
... In den ersten beiden Reihen sitzen die Kinder auf dem Boden. Sie kugeln vor Lachen von ihren Sitzkissen. In den hinteren Reihen mit Bänken und Stühlen geht das nicht, aber auch hier sind die Zuschauer voll bei der Sache. Wenn sie nicht lachen, verfolgen sie gebannt das Geschehen. Mal halten sie vor Spannung und Sorge fast die Luft an, wenn der Däumling auf der Bühne mit echten Streichhölzern hantiert. Dann wieder rufen sie dazwischen, um dem Däumling zu helfen. Ein kleines Mädchen lobt: "Das war jetzt aber echt cool."
Angelika Jedelhausers zarte Geschichte um Einsamkeit, Freundschaft und Abenteuer trifft genau den Nerv der jungen Zuschauer. Und die Senioren im Publikum sehen den Kindern ebenso gern zu wie dem Theaterstück. ...
Einen alten Schrank, eine Dachlatte, zwei Stecken, ein Stück weißen Stoff, Teekanne, Tasse und Puppensessel - viel mehr braucht Theaterfrau Jedelhauser nicht, um ihre Zuschauer eine Stunde lang zu fesseln. ... "Das ist so schön, dass die Kinder solch ein Stück mit Herz sehen können", sagt eine Erzieherin. ...
(Schwäbische Zeitung)

Bertil findet im kleinen Freund das große Glück
...Vor den Augen des staunenden Publikums verwandelte sie sich vom großen Bertil, den sie selbst mit roter Wollmütze hinreißend darstellte, in einen kleinen Bertil. Dieser war nur noch so groß wie eine Hand..., genauso wie sein Freund Nils. So entstand eine konzentrierte, trotzdem leichte und poetische Inszenierung, die das trübe Wetter für eine Stunde vergessen ließ.
(Schwäbische Zeitung)


Snegurotschka, das Schneemädchen

Snegurotschka - eine liebevoll, poetisch inszenierte Geschichte, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert, staunen lässt und Zeit und Raum lässt, jedes Bild auszukosten, in sich aufzunehmen und der eigenen Phantasie auch noch Platz lässt. Sehenswert schön!!
(Spielmobil)

Dieses "Schneeflöckchen" bezauberte Jung und Alt
...Ruhig und voller Ausstrahlung erzählt und spielt Jedelhauser. Sie lässt den Zuschauern Raum und Zeit, ihre poetisch gestalteten Bilder aufzunehmen. Ab und an baut sie eine kleine Überraschung ein - hier wirbeln "Schneeflocken" aus Konfetti, dort springt eine Frühlingsblume aus dem rätselhaften Holzkästchen. Die Reduktion auf das Nötigste kombiniert sie mit fantasievoll gestalteten Figuren. Immer wieder erklingt einfühlsame Musik - bis hin zum bekannten "Schneeflöckchen, Weißröckchen". Dann scheint die Zeit stillzustehen. Selbst Vierjährige sind fasziniert und vergessen alles drum herum. ...
(Rhein-Neckar-Zeitung)


Der kleine Häwelmann

...Nur daumengroß ist der Hauptakteur. Zur filigranen Bühnenaktion lässt Jedelhauser ihr Stück werden....
(Berliner Morgenpost)


...Sie fiept wie die Maus und schnattert wie die Ente. Sie ist der laute Kläffer und der mutige Theodor, der mit dem Bett dem Mond über die bleiche Nase fährt. Sie ist ... die Erzählerin, die es versteht, die Kinder in ihren Bann zu ziehen....
(Nordsee-Zeitung)


...Die Künstlerin versteht es, auf die Kinder zuzugehen, sie zu begeistern, ja mitzunehmen auf dieser Reise durch die Nacht. Kein Wunder, dass die Begeisterung hernach riesengroß war. ...
(Schwäbische Zeitung)


Hans im Glück

... Seit einigen Jahren gibt es im Rahmen der Puppenspieltage eine eigens für dieses Festival inszenierte Premiere. In diesem Jahr spielte Angelika Jedelhauser vom Figurentheater Unterwegs, Berlin, das Märchen vom "Hans im Glück". Eine, wie sie erkärte, "im Spätwinter entstandene Inszenierung mit Sommersehnsucht." Und in diese Sommersehnsucht hat sie ihr musikalisches Märchen gepackt, das live mit Akkordeon und Gitarre (Gunnar Rieck und Karl-Heinz Saleh) begleitet wurde. Das Stück lebt nicht nur von der wundervollen Musik, sondern auch von der liebevollen Art und Weise, in der die Puppenspielerin die Kinder mit in ihr Stück hineinnahm. ... Dazu die minimalistische Ausstattung des Stücks, die sich auf das Wesentliche konzentriert - nämlich auf Hans im Glück und die Geschichte. Einmal mehr eine wundervolle Steinauer Premiere.
(Puppen, Menschen & Objekte)


... Angelika Jedelhauser erwies sich als komödiantisches Urtalent. Höhepunkt reihte sich an Höhepunkt. Die Besucher des Kammer-und Puppentheaters kamen aus dem Lachen oder auch dem leisen Schmunzeln nicht heraus. Die kleinen Zuschauer wurden vor allem durch die vordergründige Komik amüsiert, die etwas älteren hatten eher ihren Spaß an den Hintergründigkeiten des Stückes. Die Aufführung lebte vom Spiel Angelika Jedelhausers. Sie verkörperte den vom Goldklumpen niedergedrückten Hans genauso gekonnt, komödiantisch und überzeugend wie das durchgehende Pferd und den gewitzten Scherenschleifer....
(Wismarer Markt)


... Angelika Jedelhauser spielte das Stück wie aus dem Ärmel geschüttelt und heimste zwischendurch so manchen Lacher vom Publikum ein. (...) demonstriert, wie es diese kleine Bühne versteht, ganz alte Geschichten zu entstauben und damit aktuelles Theater zu machen....
(Ostsee-Zeitung)


Hörspiel

... Das von Riedel/Jedelhauser für die Hörspielfassung umgearbeitete Stück von Theodor Storm überzeugt durch Spannung, auch Action, ist kindgerecht, manchmal auch anspruchsvoll. Die eine oder andere Formulierung ist womöglich erklärungsbedürftig, doch das muss kein Fehler sein; so bleiben Nachwuchs und Erzeuger wenigstens im Gespräch. ... Das Werk ist gelungen, die CD zu empfehlen....
(Schwäbische Zeitung)


... Angelika Jedelhauser und Thomas Riedel haben die musikalische Reise von Theodor Storm neu bearbeitet. Herausgekommen ist eine Gute-Nacht-Geschichte, die mit fesselnden Sprechern fasziniert....
(Der neue Tag)